Nach oben scrollen
Suche schließen
Logo CoaChrom Diagnostica
E-Mail info@coachrom.com Kostenfrei in Deutschland 0800 24 66 330
Kostenfrei in Deutschland
Anrufen 0043 1 236 222 1

Thrombophilie

Antithrombin hemmt die Serinproteasen der plasmatischen Gerinnung, baut Thrombin (Faktor IIa) proteolytisch ab und aktiviert an den Endothelzellen die Synthese des t-PA (tissue-Plasminogenaktivator). Antithrombin wird durch Heparin in seiner Wirksamkeit etwa 1000-fach verstärkt.

Unser Latex-Immunoassay LIAPHEN™ Antithrombin mit gebrauchsfertigen Flüssigreagenzien ermöglicht die Bestimmung von Antithrombin-Antigen auf Gerinnungsautomaten. Weitere Antithrombin-Testkits, die die Aktivität über Faktor IIa oder Faktor Xa messen, sind hier zu finden.

Das Vitamin K-abhängige Glykoprotein Protein C regelt als Inhibitor die Gerinnung, indem es durch Spaltung der Faktoren Va und VIIIa ihre gerinnungsfördernde Co-Faktoren-Aktivität unterdrückt. Daher liegt bei Patienten mit Protein C-Mangel ein erhöhtes Thromboserisiko vor. Zur Diagnose eines angeborenen oder erworbenen Protein C-Mangels sind bei uns sowohl ein Latex-Immunoassay (Antigentest, LIAPHEN™ Protein C) als auch ein chromogener Test (BIOPHEN™ Protein C LRT) und ein Clotting-Test (HEMOCLOT™ Protein C) erhältlich.

Die gerinnungshemmende Wirkung des Protein C wird durch seinen Co-Faktor, das Protein S, verstärkt. Zur quantitativen Bestimmung von Protein S haben unsere Kunden die Auswahl zwischen einem Clotting-Test (HEMOCLOT™ Protein S), einem Latex-Immunoassay (Antigentest, LIAPHEN™ Freies Protein S) und einem Enzymimmunoassay (ZYMUTEST™ Protein S Gesamt Antigen).

Die Mutation Faktor V-Leiden ist der häufigste erbliche Thrombophilie-Risikofaktor. Die genetische Anomalie kann mit unserem Clotting-Test HEMOCLOT™ Quanti. V-L nachgewiesen werden, mit dem sich die Faktor V-Leiden-Konzentration durch Messung der Resistenz gegen aktiviertes Protein C (APC-Resistenz) bestimmen lässt.

Ein weiterer bedeutsamer Gerinnungshemmer ist das Protein Z, welches als Co-Faktor bei der Inhibierung von Faktor Xa dient. Niedrige Protein Z-Spiegel können mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen einhergehen, darüber hinaus wurden wiederholte Komplikationen in der Schwangerschaft bei Protein Z-Mangel beschrieben. Der ZYMUTEST™ Protein Z Antigen dient der Bestimmung der Konzentration von humanem Protein Z in Citratplasma.

Informationen zu Kontroll- und Kalibrationsplasmen sowie weiteren Reagenzien finden Sie in unserem Folder „Thrombophilie Screening“.

Als Lupus Antikoagulanzien werden stark gerinnungsaktive Antiphospholipid-Antikörper bezeichnet, die mit verschiedenen Krankheitsbildern wie Autoimmunerkrankungen und Thrombosen assoziiert sind und deren Vorliegen gewöhnlich durch mehrere Tests bestätigt werden muss. Hierfür eignet sich unser Screening-Test HEMOCLOT™ LA-S in Verbindung mit unserem Bestätigungstest HEMOCLOT™ LA-C mit Diluted Russell’s Viper Venom (dRVVT)-Reagenzien. Zudem sind unsere CEPHEN™-Reagenzien zur Bestimmung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT) erhältlich, die eine mäßige Sensitivität auf Lupus Antikoagulanz zeigen und daher in Kombination mit einem hochsensitiven Reagenz (CEPHEN™ LS) verwendet werden.

Weitere Testkits aus dem Bereich Lupus Antikoagulanz finden Sie hier.